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Alle Jahre wieder kommt sie begleitet von großen Erwartungen auf uns zu: Die Lese.

Nach einem Rekordsommer mit heißen Sommertagen und schwülen Nächten, kam ein Spätsommer wie er im Buche steht: Warme Sonnentage mit kühlen Nächten und dem einen oder anderen Sommergewitter, das die Erde befeuchtete und den Reben noch einen letzten Energieschub verpasste. Die paar wenigen Hagelschauer haben wir unbeschadet überstanden – dank sei unseren Hagelnetzen!

Als wir Mitte September mit gesamt 12 Erntehelfern die Ernte begannen, war es noch heiß und spätsommerlich – doch das änderte sich rasch. Schon in der dritten Woche schlug das Wetter um und brachte kühlere Tage mit Wind und vereinzelten Regenschauern, die das Lesen ein wenig erschwerten. Trotz Allem haben wir alles rechtzeitig und in bester Qualität abernten verarbeiten können.

Unsere finalen Arbeitstage hatten wir Anfang Oktober mit herbstlichen Konditionen und dementsprechenden kalten Temperaturen. Das Traubenmaterial war dieses Jahr außergewöhnlich sauber und mit diesem Bild im Kopf steigt die Vorfreude auf den neuen Jahrgang gewaltig. Herrlich hohe Zuckergrade im Rohmaterial zeigen eine gute Reife der Beeren und versprechen volle Weine mit charakterstarker Stilistik.

Unsere fleißigen Erntehelfer arbeiten schon seit Jahrzehnten mit uns zusammen und waren teilweise schon vor der Geburt von Florian und Philipp mit Freude im Einsatz. Diese Menschen zählen mittlerweile schon zu unseren Freunden – gar schon zur Familie.

Und dafür sind wir dankbar.